Gutes Entdecken

„Um Gutes zu entdecken, muss man gut sehen können“, erklärte Sonja Roseboom im Gottesdienst am 17. September. Die Kinder haben Brillen gebastelt, die Schwarzseherbrille, die rosarote Brille und die Lupe. Je nachdem durch welche Brille man guckt, so betrachtet man auch die Menschen. Wer durch die Schwarzseherbrille angeschaut wird, muss oft mit Vorurteilen kämpfen und wird benachteiligt im Leben. So ist es sogar Jesus ergangen, wie Agathe Kilian-Momm in ihrer Ansprache berichtet. „Was kann aus Nazareth schon Gutes kommen?“, so zweifelte Nathanael.

Wer mit der Lupe guckt entdeckt Dinge, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind. Gutes ist vorhanden! Die rosarote Brille lässt oft die Schwierigkeiten außer Acht. Daher ist es gut sie auch mal abzunehmen und realistisch hinzusehen.

Die diesjährige Sammlung „Kinder helfen Kindern“ für Roma- Kinder in Russland und Bulgarien stellt die Frage: Durch welche Brille sehen wir die Menschen? Ist der erste Eindruck prägend? Oder finden wir das Gute?

Im Anspiel der Kinder entdeckten wir wie gut die kleine Zoa im Spiel beim Hüpfekästchen ist, wie schlecht sie aber längst bekannte Buchstaben in der Schule schreiben kann. Und das nur, weil sie zu Hause keinerlei Hilfe hat und auch das Lernen in der Ein-Raum-Wohnung für eine ganze Familie schlecht möglich ist.

Mit der Sammlung der Kinder unterstützen wir Projekte für Kinder, die wie Zoa schlechte Vorraussetzungen haben.