40 Tage Fruchtbare Gemeinde

 

In der Passionszeit 2011 werden wir im Verbund 40 Tage gemeinsam den Willen Gottes für unsere Gemeinden erforschen. Dabei werden wir uns an dem Buch von Robert Schnase FRUCHTBARE GEMEINDEN UND WAS SIE AUSZEICHNET orientieren.

Wie soll das ablaufen? Alle Teilnehmer können das Buch nach einem bestimmten Plan die Woche über lesen und sich dann in wöchentlichen Gruppentreffen darüber austauschen. Die üblichen Gemeindegruppen werden in dieser Zeit ruhen. Stattdessen treffen sich zu bestimmten Zeiten die Woche über Gruppen, die für alle offen sind. Es sollen verschiedene Zeiten zur Verfügung stehen, damit möglichst viele Teilnehmer passende Termine für sich finden. Auch wird jeweils ein Gottesdienst das Thema der jeweiligen Woche behandeln. Robert Schnases Buch bietet keine Patentrezepte, sondern hilft, neue Wege für die Entwicklung einer Gemeinde zu suchen. Das geschieht anhand der Bibel und mit vielen praktischen Beispielen. Damit diese Aktion gelingt, brauchen wir viele Teilnehmer (möglichst alle, die zur Gemeinde gehören) Menschen, die ihre Wohnung zu bestimmten Zeiten für Gruppentreffen zur Verfügung stellen und solche, die bereit sind Gruppen zu leiten. Das ist nicht schwierig, da klare Vorschläge und Pläne vorhanden sind. Nutzen wir diese Gelegenheit, um uns von Gott segnen und auf die Sprünge helfen zu lassen.

 

 

Gruppenergebnisse zum Thema Radikale Gastfreundschaft

Montagsgruppe

  • besonderen Gästegottesdienst einrichten
  • Samstagabendgottesdienste
  • Mehr freundliche Farben ins Gemeindezentrum
  • Gastfreundschaft untereinander fördern durch Aktion: „Rat mal, wer zum Kaffee kommt?“
  • Begrüßungsdienst ist sehr wichtig
  • Eine „Kultur der Gastfreundschaft“ entwickeln

Dienstagsgruppe

 Unsere altersmäßig recht gut gemischte Gruppe hat einige Punkte zum Thema „Radikale Gastfreundschaft“ ausgearbeitet.

    • Wir finden es wichtig auch innerhalb unserer Gemeinde (Gast-) Freundschaften zu pflegen, z.B. durch Besuche, gemeinsame Unternehmungen wie Spaziergänge, Ausflüge, Spielenachmittag, usw. Dies könnte man durch eine Gottesdienst- Aktion wie Namenszettel ziehen unterstützen.
    • Menschen, die zu unserer Gemeinde gehören, aber schon länger nicht mehr am Gottesdienst und anderen Veranstaltungen teilnehmen, möchten wir gezielt noch einmal einladen/ansprechen. Wir möchten zeigen, dass sie vermisst werden.
    • In unmittelbarer Umgebung des GZA wohnen viele Menschen aus Russland. Wir haben das Glück einen russisch sprechenden Pastor samt Frau zu haben. Diese Nachbarn möchten wir zu einem einfachen Kaffeetrinken einladen, vielleicht im Sommer im Hof, damit das Kommen leichter wird.
    • Ist es in Kreuznachs Kureinrichtungen bekannt, dass es eine EmK gibt? Dort kann man einen Gemeindebrief auslegen.

Chatgruppe

    Fazit 1:Ich fand es fürs erste sehr gelungen. Ich möchte dafür weiter werben. Ich möchte mehr auf Fragen aus dem Buch eingehen, den Bibeltext beachten. Am Thema waren wir dicht dran, denke ich

    Fazit 2:Für mich habe ich nach dieser Woche gemerkt , dass ich offener mit meinem Glauben und mit der Gemeinde umgehen muss. Mehr anderen davon erzählen und so. Vieleicht wecke ich damit Interesse und es kommt mal einer bei uns vorbei

    Fazit 3: Ich habe gemerkt, dass wir an vielem dran sind (KiBiWo) und vielleicht dabei mehr Energie auf radikale Gastfreundschaft legen müssen. Das hat mir Mut gemacht, nicht bei 0 anzufangen

    Fazit 4: Ich hoffe es wird die eine oder andere Idee aufgegriffen und realisiert damit unsere Gemeinde wächst.

 

 

Gruppenergebnisse zum Thema Leidenschaftlicher Gottesdienst

Montagsgruppe

1.    Wir möchten gerne wieder mal eine Gemeindewochenende veranstalten!

2.    Ein gespielter Bibeltext im Rahmen des Gottesdienstes oder sogar der Predigt könnte den Gottesdienst bereichern.

3.    Beim Geldgeben kann ein gewisser Gruppenzwang empfunden werden.

4.    Subtile Selbstgerechtigkeit stellt eine Gefahr für uns dar.

5.    Jeder, auch die Kinder, sollte für voll genommen werden! Dann kann eine Gruppendynamik entstehen.

6.    Gelebter Gottesdienst ist, wenn jemand im Alltag Zivilcourage lebt.

7.    Schulungen sind wichtig!

Dienstagsgruppe

  1. Es wäre auflockernd, wenn die Predigt ab und zu mal unterbrochen würde durch ein Lied, Anspiel, usw. …
  2. Einstimmig finden wir es gut und wichtig aktuelle Ereignisse (wie es kürzlich mit Japan war) mit ins Gebet zu nehmen.
  3. Die Hälfte der Lieder könnten modernere Lieder, nicht aus unserem Gesangbuch sein.
  4. Wir möchten die Jugend, das A-Team unterstützen, wissen aber nicht so recht wie.

Chatgruppe

    Persönliche Fazits/Auszüge/Ideen:

    Wir möchten beten dafür, dass wir Godi für viele haben Amen

    Ich möchte an meiner Haltung arbeiten, das alles im Godi zur ehre Gottes geschieht, auch, was mit nicht gefällt. Und für Unterstützung für alle Godiformen werben, damit alle sich angesprochen fühlen.

    Ja Vergebung ist leider schwer, so viele kommen nicht, weil ihnen irgendwann einer quer kam. Aber das ist nicht unser Thema-----Doch, das gehört doch dazu! Wie kann dieses Klima entstehen, dass wir untereinander vergebung erfahren und nicht wegbleiben müssen, weil uns jemand querkam!

    IDEEN:

    Wir sollten alle Generationen einbinden oder auch mal spezielle GoDis abhalten, z.B. wieder Samstaggodis für bestimmte Zielgruppe von/für Gemeindegruppen (für/von Jugendlichen oder Aus-der-Väter-Tage oder Band-Gottesdienst)

    Predigtreihen zu Themen:

    - Thema Umgang mit Konflikten. Oder ist das zu brisant für eine Predigt?

    -Predigtthemen suchen die möglichst viele interessieren und vorher angekündigt werden(auch im Sinne von Predigtreihe)

    regelmäßig englische Lied(er) einbeziehen, die Jugend ansprechender findet

    Ich möchte eine Idee aufgreifen, die mich sehr angesprochen hat, dass Gemeindegruppen füreinander beten, wie im Beispiel Chor und Lobpreisteam. das finde ich großartig.

    Gebet ist sehr wichtig. Warum beten wir zu wenig konkret für persönliche Anliegen?---Zum Thema Gebet fanden wir das : Beten lernen (in der Gruppe) nicht schlecht. 

    Wüschheim am 22.03.

    -Singen am Anfang des Gottesdienstes zusammen mit Singgruppe (ehem. Chor) und Gemeinde (2-3 Lieder) 

    Schlierschied am 23.03.

    -Abendmahl ist wichtig und die Gestaltung der Feier

    -Gebet vor dem Gottesdienst zur Vorbereitung

    -Sammlung in der Stille vor Beginn des Gottesdienstes im Kirchensaal

 

 

 

Gruppenergebnisse zum Thema Zielgerichtete Glaubensentwicklung

 

Montagsgruppe

Hallo, das Thema war für uns schwieriger als die beiden voran gegangenen. Nichts desto trotz ist es für uns wichtig, uns auch als Gemeinde Ziele zu setzen; für den Einzelnen stellen die Aufgaben des Lebens doch schon Glaubensziele en masse. Wir brauchen als Gemeinde eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Pastor und Gemeinde. Das ist ganz wichtig. Dazu dürfen wir als Mitarbeiter uns schulen lassen; einmal heraus aus dem gewohn ten Trott und wieder Neues dazu lernen oder auch anderen erzählen, was gut war. Wir brauchen Anregung von außen und neue Ziele, die wir für uns erkennen und die realistisch sind. 

 

Dienstagsgruppe

-         Jedes Gemeindemitglied sollte auch in einer Gruppe zu Hause sein. Wen können wir in unseren Hauskreis, Chor, usw. einladen?

 -         An den Gemeindevorstand: Aktionen mit klarem Ziel anpeilen. Wo setzen wir unsere Kräfte ein? Das Ziel und der Weg dorthin muss klar definiert sein.

 -         Besuchdienst: Leute, die daran denken, dass Kranke, Einsame, Alleinstehende usw. nicht vergessen werden.

 -         Treffen wir uns eventuell weiter, - als neuer Hauskreis?

  -         Man wächst mit seinen Aufgaben: wer kann sich vorstellen z.B. Jugendlichen in einer Gruppenstunde vom eigenen Glaubensleben zu erzählen? (JesusHouse sucht solche Laien für einige Abende ab dem 2. April)

-         Bibelstunde abends anbieten! (Annika ist auf jeden Fall dabei)

 -         Aufmerksam sein: wo sind die Bedürfnisse des Anderen? (Christina hat die etwas verspätete Besucherin im letzten Gottesdienst hereingeführt, Frank hat ihr die Predigt übersetzt und Irina die Tochter mit zur Sonntagschule abgeholt) 

Chatgruppe

    • Wir haben alle schon einige Erfahrungen im Glauben gemacht, aber bis zur Glaubensreife ist es noch ein Stück Weg. Wir haben den Eindruck, im Glauben nicht besonders zu wachsen. Vor 5 Jahren waren wir etwa genau so weit wie heute.
    • Glaube heißt: immer unterwegs sein. Auf dem Weg zum Ziel.
    • Unser Hauskeis (Hauskreis Norheim) ist nicht mehr so aktiv wie er mal war. Ja, wir sind der Meinung der Hauskreis schläft. Wir sollten ihn wieder aufwecken.
    • Eine Hauskreisfreizeit wäre vielleicht eine Möglichkeit aus dem Tief wieder heraus zu kommen.
    • Es gibt viele Singl`s in unserer Gemeinde. Können wir als Gemeinde für diese Gruppe etwas anbieten?
    • Manchmal spricht uns die Predigt nicht persönlich an. Das liegt sicher an unserer inneren Einstellung, mit der wir zum Gottesdienst kommen. Sind wir offen dafür, dass Gott ganz persönlich zu uns reden kann oder sind wir mit unseren Alltagsfragen beschäftigt. Wir wollen uns bemühen auf Gottes Reden zu hören.

    Wüschheim

    -Treff zu Gottesdienst und Begegnung mit russlanddeutscher Gemeinde, die in unserem Haus ihre Gottesdienste feiert

    -Hausgruppen an verschiedenen Orten

    -„Glaubenskurse“ regelmäßig durchführen 

    Schlierschied 

    - Kleine Gesprächsgruppen

    - Gebetszellen

 

 

Gruppenergebnisse zum Thema Risikobereite Mission

Dienstagsgruppe

 Wir möchten uns in die praktische Mission einbringen:

-         Kinderwoche? Ferienbetreuung?

-         Senioren?

-         A- Team?

-         Flohmarkt anbieten?

-         Ein Cafe`? Einmal monatlich auf dem Parkplatz? Im Hof?

-         Korrekturlesen von Texten. (Menschen aus Russland sprechen oft sehr gut Deutsch, haben aber Probleme bei der schriftlichen Umsetzung)

-         Gutscheinaktion (deutsch + russisch) zum Kaffee einladen, sonntags 11.15 Uhr. Zum Beispiel die Falschparker.

Unser Augenmerk sollte auf das aktuelle praktische Angebot ausgerichtet sein. Ob sich mehr daraus ergibt, möchten wir Gott überlassen.

Wir wünschen uns eine baldige Umsetzung einiger Impulse und Ideen. Wir möchten nicht, dass unsere Gedanken im Sand verlaufen.

Chatgruppe

Wir wollen ein diakonisch-soziales Projekt

Wo bekommen wir es her, wie "stoßen" wir darauf?

Wir brauchen breite Mithilfe, es muss erklärter Wille der Gemeinde sein "Ein soziales Projekt als Gemeinde fände ich gut. Es müssten aber fast alle mitmachen"

Es soll nicht "ins Blaue" sein, sondern einen Bedarf decken, möglichst in der unmittelbaren Nachbarschaft. "Projekt: Das muss wirklich gut recherchiert werden. Wie du sagtest: Krampfhaft suchen bringt da gar nix.. Es muss in vieler Hinsicht passen..."

Fühlen wir uns nicht überfordert mit dem Thema? "Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich "Mission" höre, fühle ich mich grad total überfordert. Bin ja froh, wenn ich meine nahen Aufgaben im Griff habe..."

Ideen: ("Wir haben ja schon Ideen wem wir dienen können. Wir sollten uns nur fragen, ob wir bereit sind das Risiko einzugehen nicht erfolgreich zu sein")

- Vertrauen haben, dass Gott uns zur rechten Zeit das richtige aufzeigt  "Müssen wir krampfhaft überlegen welche sozialen Projekte wir machen könnten? sollten wir uns nicht lieber von Gott zeigen lassen , wo er uns haben will?"

-Gebet lebendig werden lassen (neu entdecken) in allen Gemeindegruppen -auch um einen Auftrag. "Wir sollten uns von Gott zeigen lassen, was dran ist für unsere Gemeinde. Wie xy schon sagte, Gebet ist äußerst wichtig.

-wir müssen in unserem Umfald bekannt und einladend werden, jeder Schritt dazu ist wichtig: Konkrete Idee: Hoffest im nächsten Jahr für die Nachbarn; also radikale Gastfreundschaft

-Partner für ein soziales Projekt suchen, z.B. die Stadt

Was wir schon tun; wozu wir einladen können:

-Hauskreise

-Ökumenische Kreise

-Kinderwoche

-Reling unterstützen

 

 

Gruppenergebnisse zum Thema Außerordentliche Großzügigkeit

Dienstagsgruppe

Über Geld spricht man nicht jedenfalls in Deutschland nicht so leicht wie in Amerika. Auch für uns war dieses Thema nicht einfach. Folgende Punkte kristallisierten sich im Gespräch heraus.

Unsere persönlich Einstellung muss sich ändern, jeder muss seine Werte neu festlegen: inwieweit verschiebt sich beim Drübernachdenken meine Wertevorstellung in Richtung Unabhängigkeit von materiellen Dingen?

 Transparenz beim Spenden ist wichtig, die Gemeinde soll wissen wie die gespendeten Gelder verwendet werden. In der EmK gibt es schon eine recht gute Einsicht in diese Dinge: Nächstenhilfe, Konferenzkollekte, Frauenwerk usw… Es wurde auch angesprochen, dass nicht jeder seinen Obolus zur EmK geben muss, es gibt viele Möglichkeiten großzügig zu sein.

 Unser Kirchenhaushalt beträgt ca. 90.000,- €.  Wenn wir als Kirche auch hier den Zehnten geben würden, so wären das 9.000,- €, die wir gerne als „Saatgut“ (in der letzten Predigt angesprochen) einbringen würden, wo auch immer: Kinder, Nachbarschaft, Weltmission…

 Auch eine ideelle Großzügigkeit sollten wir pflegen. Als vorbildliches Beispiel haben wir an eine Jugendliche gedacht, die während der offenen JAT- Tage ihre eigene Bibel (also was ganz Persönliches, Privates) verschenkt hat. Wenn man nachdenkt, findet jeder von uns im Bekannten- oder Verwandtenkreis einen besonders gern gebenden Menschen. 

Wüschheim

- regelmäßige Information in der Gemeinde über die finaziele Situation.

Schlierschied

- In allem Tun und Geben an Gottes unermesslicher Großzügigkeit orientieren

- Durch Christus verändern lassen hin zur außerordentlichen Großzügigkeit

- Projekt muss klar sein, für das sich Gemeinde als Misionsaufgabe einsetzen soll/will

- loslassen lernen

 

 

Gruppenergebnisse zum Thema: Das Beste geben Frucht bringen.

Dienstagsgruppe

Wie viel Wachstum wird in 15 Jahren in unserer Gemeinde sein? Wir müssen unsere Ziele und Visionen formulieren. Was soll bis wann erreicht werden? Zusammengefasst können wir sagen:

Wir wünschen uns eine lebendige Gemeinde!

-         Wir wollen allen Generationen gerecht werden, aber besonderes Augenmerk soll auf der Jugend liegen.

-         Wir möchten nachdenken (mit Jungen und Alten) über eine andere Gottesdienstgestaltung:

o      Brauchen wir diese „starre“ Liturgie?

o      Würde uns eine Moderation gut tun?

o      Was ist mit Gebetsgemeinschaft im Gottesdienst?

o      Eine Anspielgruppe einmal monatlich wäre toll.

o      Das (wieder einzuführende) Monatslied soll die Jugend aussuchen.

-         Geistiges Wachstum ist uns wichtig. Aber wie? Ein Leitungsteam muss das im Blick haben.

-         Es ist uns wichtig, dass neben den Leitungsausschüssen auch wir uns als Kleingruppe wieder treffen.